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Vernissage: Arthur Freuler - "Ausnahme ohne Regel"
- Beginn
- Dienstag 21. April 2026, 17h30
- www
- www.bernapark.ch/de/freizeit/kunst-kultur/museum.php
- Details
- Ausstellung: 15. April bis 3. Juli 2026
Vernissage: Dienstag, 21. April 2026, 17.30/18.00 Uhr bis 20.30 Uhr
Programm:
17.30 Uhr Türöffnung
18.00 Uhr Begrüssung Sabine Herren, Vizepräsidentin Verein Kunst und Kultur Bernapark / Einführung in die Ausstellung Antonella Vassena Brubacher, Kuratorin Kunst und Kultur Bernapark AG
- ca. 10 minütige Lesung von Simone Eisenhut, Gedanken zur Malerei von Arthur Freuler (Atelier Malo Bolo, Bern www.malobolo.ch )
- Freie Besichtigung der Ausstellung
- Apéro
20.30 Uhr Ende der Veranstaltung
Ort: Bernapark Museum Kunstraum Thomas Demarmels, Bernapark 23, 3066 Stettlen
Arthur Freuler
Geboren in Glarus, hat Arthur Freuler seine Kindheit und Schulzeit in Täuffelen am Bielersee verbracht. Er hat eine Lehrerausbildung am Seminar Muristalden Bern abgeschlossen, bevor er die Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Bern und an der Uni Bern zum Zeichenlehrer absolviert hat. Er hat in den Fächern Gestaltung, Ölmalerei, figuratives Zeichnen, Porträt-, Figuren- und Aktzeichnen in mehreren Schulen unterrichtet, darunter die BMS (Berufsmittelschule gestalterische Abteilung) der GIBB und die Schule für Gestaltung Bern/Biel.
Seit 1989 hat er die Schweizer Malschule (SMS) für Ferienkurse aufgebaut, geführt und über 100 Kurse geleitet.
Zu Beginn hat er sich der figurativen Malerei gewidmet, die er ab 1993 zugunsten einer mehr selbstwertigen, reduzierten Malerei aufgegeben hat. Es geht ihm darum, Analogien nach der Natur zu malen, ohne die Natur zu kopieren.
Zur Malerei
Bei ungegenständlicher Malerei ist es herausfordernd zu definieren, wann der Zeitpunkt zum Abschluss des Bildes erreicht ist. Es fehlen klare Referenzpunkte wie bei naturalistischer Malweise. Die Entscheidung zur Bildvollendung kann ein Gefühl der Beliebigkeit hervorrufen. Die scheinbar abgeschlossenen Werke werden darum öfters später nochmals überarbeitet, in kleinen Details oder auch radikal, sogar lange nach vermeintlicher Vollendung. Es ist ein Bedürfnis des Künstlers, die «Erstarrung» der Motive mittels Abschlusses als nur jeweils eine von vielen Möglichkeiten zu sehen.
Die Malweise mit Ölfarbe erlaubt das Überschütten oder Freilegen von früheren Malschichten. Ältere Bildelemente können mittels Schichtmalerei und Lasuren variiert werden. Dabei interessiert ihn vor allem deren Einmaligkeit, nicht die Anwendung von vorgedachten Regeln.
- Ausstellung
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