Barbara Bleisch trifft Walter Thurnherr

 

Das Gespräch

Beginn
Freitag 26. November 2021, 20h00
www
www.dampfzentrale.ch
Ort/Lokal
Dampfzentrale
Details
«Barbara Bleisch trifft» - das ist der Titel einer neuen Gesprächsreihe in der Dampfzentrale Bern. Der Name ist Programm: Viermal im Jahr gehört die Bühne der bekannten Philosophin und Autorin Barbara Bleisch. Sie trifft jeweils eine inspirierende Persönlichkeit ihrer Wahl aus Kultur, Politik, Kunst und Wissenschaft zum Gespräch über das aktuelle Zeitgeschehen und die Denkräume und Erfahrungswelten ihrer Gäste. In den Gesprächen wird Unbequemes aufgegriffen und werden Fragen zu Ende gedacht - tabulos, ehrlich und spektakelfrei.
Auch das Publikum ist gefragt: Ein Zettelkasten wird zur analogen Kommentarspalte umfunktioniert, in der sich die Zuhörenden einbringen können, frei von digitalem Schnickschnack und ohne sich im Saal exponieren zu müssen.
Die ersten Gäste der Reihe sind: die preisgekrönte Philosophin und Publizistin Carolin Emcke, die bekannte Schweizer Künstlerin Miriam Cahn, der umtriebige Bundeskanzler Walter Thurnherr und Judith Schalansky, Autorin und vielfach ausgezeichnete «Naturkunden»-Herausgeberin bei Matthes&Seitz.

Barbara Bleisch, Dr. phil., hat in Zürich, Basel und Tübingen Philosophie, Germanistik und Religionswissenschaften studiert und am Ethik-Zentrum der Universität Zürich promoviert. Seit 2010 moderiert sie die «Sternstunde Philosophie» bei Schweizer Radio und Fernsehen SRF, seit 2018 ist sie Kolumnistin beim «Tages-Anzeiger». Bleisch ist Mitglied des Ethik-Zentrums der Universität Zürich und unterrichtet Ethik in verschiedenen universitären Weiterbildungsprogrammen. Sie ist ausserdem Mitglied der Jury des Tractatus-Preises für Philosophische Essayistik. Zu ihren jüngsten Publikationen gehören «Kinder wollen» (gemeinsam mit Andrea Büchler, Hanser), „Warum wir unseren Eltern nichts schulden“ (Hanser), «Familiäre Pflichten» (Suhrkamp) und «Ethische Entscheidungsfindung» (Versus).

Bundeskanzler Walter Thurnherr ist der Stabschef des Bundesrates. Er unterstützt die Bundespräsidentin oder den Bundespräsidenten und das Bundesratskollegium bei der Wahrnehmung ihrer Regierungsobliegenheiten. Er nimmt, zusammen mit den beiden Vizekanzlern, an den wöchentlichen Sitzungen des Bundesrates teil; er hat dabei beratende Stimme und kann Anträge stellen.
Walter Thurnherr wurde 1963 in Muri im Kanton Aargau geboren. Er studierte theoretische Physik an der ETH Zürich. 1989 trat er in den diplomatischen Dienst ein. In den folgenden acht Jahren arbeitete er in Bern, Moskau und New York. 1997 ernannte ihn Flavio Cotti, der damalige Bundesrat und Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), zu seinem persönlichen Mitarbeiter. 1999 wurde er stellvertretender Chef, 2000 Chef der Politischen Abteilung VI des EDA. 2002 übernahm Walter Thurnherr das Amt als Generalsekretär des EDA. Von 2003 bis 2010 übte er die gleiche Funktion aus im Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement (EVD), dem heutigen WBF. Von 2011 bis 2015 war er Generalsekretär des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).
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