Soyuz21 - Schichtung

Beginn
Freitag 11. Oktober 2019, 20h00
www
www.walcheturm.ch
Ort/Lokal
Kunstraum Walcheturm
Details
Soyuz21 - contemporary music ensemble zürich: Sascha Armbruster, Saxophon; Petra Ackermann, Viola; Esther Saladin, Violoncello; Mats Scheidegger, E- Gitarre; Bertrand Goudry, Schlagzeug; Philipp Meier, Klavier; Isaï Angst, Klangregie

Programm:
Martin Jaggi (*1978) - Strata (2010/11)
für Saxophon, Viola, Schlagzeug und Klavier

Marco Momi (*1978) - UNSTILL (2016)
für Cello und Klavier

Mauro Hertig (*1989) - Neues Werk (2019, UA)
für Saxophon, E-Gitarre, Keyboard, Schlagzeug und Live-Elektronik

Horacio Vaggione (*1943) - Thema (1985)
für Saxophon und computergeneriertes Tape

Horacio Vaggione (*1943) - PianoHertz (2012)
für multichannel fixed medium

Horacio Vaggione (*1943) - Arches II (2019, UA)
für Saxophon, Violoncello, E-Gitarre, Klavier, Schlagzeug und Elektronik

soyuz21 präsentiert in seinem Konzertprogramm «Schichtung» neben Werken von Martin Jaggi und Marco Momi eine Uraufführung von Mauro Hertig. Der in New York lebende Schweizer Komponist Mauro Hertig realisierte die Elektronik zu seinem neuen Ensemblewerk in zwei ausgedehnten Arbeitsphasen im ICST, Institute for Computer Music and Sound Technology der ZHdK.

Im zweiten Programmteil setzt soyuz21 einen Fokus auf das Werk des 1943 in Cordoba/Argentinien geborenen Komponisten Horacio Vaggione. 1966 erhielt Vaggione ein Stipendium für die Illinois University USA, wo er mit dem Pionier der Computermusik, Lejaren Hiller, aber auch bereits mit John Cage arbeitete, bevor er nach mehreren Stationen in Paris Professor wurde, wo er heute noch lebt. Vaggione gehört zu den wichtigsten Vertretern der elektroakustischen Musik, war wesentlich an der Entwicklung der Granularsynthese beteiligt und fungierte auch als Herausgeber des Computer Music Journals. Wir freuen uns, in diesem Konzertprogramm drei Werke aus dem Oeuvre von Horacio Vaggione dem Publikum vorstellen zu können. «Thema» für Saxophon und computergenerierte Tonspur entstand 1985 im IRCAM in Paris. «PianoHertz», ein aus 46 Tonspuren bestehendes elektroakustisches Werk mit dem ursprünglichen Titel «Consort for Convolved Pianos», wurde 2012 im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe realisiert. Das neue Werk «Arches II», das in diesem Konzert zu seiner Uraufführung gelangen wird, ist eine durch Ensemble erweiterte Fassung von «Arches» für 8-channel fixed medium.

Eine Zusammenarbeit mit dem ICST, Institute for Computer Music and Sound Technology der ZHdK.
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